Sarah Fournier

Leiterin des medizinisch-therapeutischen Bereichs CHVR (Centre Hospitalier du Valais Romand)

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Ausbildung: HES Diplom in Physiotherapie (HES SO Wallis).
Leidenschaften: ihren Beruf - Menschen – Sport. 
Sportkarriere: Mitglied des Schweizer Ski-Teams / Ausdauersport, 10 Patrouilles des glaciers, 8 Grands Raids, Skibergsteigen, Trail Running, Mountainbiken

Interview

Im Wallis tut sich was! Darf man behaupten, dass die paramedizinische Organisation im Krankenhaussystem beispielhaft ist und als Vorbild gelten kann? Ich wollte klarsehen und wandte mich an die Hauptperson dieses Konzepts, Sarah Fournier, Leiterin des medizinisch-therapeutischen Bereichs CHVR (Centre Hospitalier du Valais Romand)

BP: Die Position, die Du als Leiterin des medizinischen und therapeutischen Bereichs im Spital Wallis innehast wurde unter Deinem Impuls geschaffen. Was waren Deine Argumente?

SF: Meine Arbeit basiert auf einem multidisziplinären medizinisch-therapeutischen Bereich. Wir sprechen von fünf Berufen: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie und Psychomotorik und umfasst mehr als 100 Mitarbeiter an 6 Standorten.

BP: Erklär uns bitte, was die Qualitäten dieses Konzepts sind. Ist es nicht eine Freikarte für zahlreiche Tagungen, Symposien usw.

SF: MTT Sektor-Management-Gruppe (therapeutische medizinische) ist eine Gruppe von 8 Personen, verantwortlich für die Bereiche und Websites. Die Schlüsselwörter unserer Arbeit sind: Interdisziplinarität - Harmonisierung von Behandlungsprotokollen – Projektmanagement. Zudem wird eine Menge Arbeit zur öffentlichen Information getätigt: Über 110 verschiedene Broschüren, alle im Zusammenhang mit einer gezielten therapeutischen Aktivität wurden veröffentlicht, sowie professionelle Videos gefilmt.

BP: Aber ist dies nicht eher die Arbeit von Kommunikationsspezialisten und Krankenhaus-Marketing?

SF: Unsere kombinierten Fähigkeiten schaffen ein gesundes Wetteifern und eine hohe und wertvolle Begeisterung. Natürlich sind Grafik und technische Umsetzung die Arbeit von Fachleuten und eine enge Zusammenarbeit mit der Kommunikationsabteilung des HVS.

BP: Zurück zu Deiner Begeisterung für den Sport. Logischerweise begeisterst Du Dich für die Sportphysiotherapie. Das "zusammenflicken" von Leistungssportlern innert kürzester Zeit ist ein grosser Teil Deiner Prioritäten.

SF: Martigny hat sich aus bestimmten Gründen zum Kompetenzzentrum für Orthopädie und Sportrehabilitation entwickelt: sein Experten-Therapeutenteam, seine Infrastruktur und seine Lage. Dies beweist die Anwesenheit von anerkannten Orthopäden wie Dr. Beat Moor, Leiter der Abteilung, und Dr. Olivier Siegrist.

BP: Da zeigt sich wieder dein Wille den Rahmen zu sprengen und zu kommunizieren!

SF: Unser Ziel ist es, unsere Fähigkeiten mit der Öffentlichkeit zu teilen und zu zeigen, was wir tun und wie wir es tun. Deshalb haben wir ein Vorschau-Video zum Thema: «Rehabilitation Vorderes Kreuzband» gefilmt. Ein Motivator für alle Beteiligten, Patienten und Therapeuten.

BP: Wir sind stolz, dieses Video (Link am Ende des Interviews) zu zeigen, in dem durch Zufall... viele Rehabilitation-Tools meines Lieblingsunternehmens, Vistawell verwendet werden. Wie wichtig ist das Material?

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SF: Für mich ist das Material sehr wichtig, meine Behandlungen zu diversifizieren und so spezifisch wie möglich zu gestalten. Ich fand bei Vistawell eine außergewöhnliche Menge von Rehabilitationsartikeln und seitens des Direktors immer ein offenes Ohr für die Anschaffung oder das Entwickeln neuer Tools. Herzlichen Dank an dich Bernard für diese Zusammenarbeit.

BP: Wer sind diese Athleten?

SF: Das ist sehr unterschiedlich. Wir betreuen die Fußballer des FC Sion, renommierten Skifahrer (Justin Murisier, Daniel Yule), Ausdauersportler aller Art, vor allem in der postoperativen Rehabilitation. Es gibt natürlich auch nicht sportliche Patienten.

BP: Ist die Behandlung mit dem "Wiederaufbau" abgeschlossen bis zum nächsten Unfall?

SF: Nein gar nicht. Hier finden wir die multidisziplinare Qualität. Vorbeugen spielt eine zentrale Rolle. Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit den Konditionstrainern. Und dies nicht nur um Verletzungen zu verhindern, sondern auch die Leistung zu verbessern.

BP: Das ist alles ganz schön aber gibt es noch Energie und Raum für künftige Entwicklungen?

SR: Und wie, das ist schon im Gang, für den Sektor MTT kann ich bereits folgende auflisten:

  • interdisziplinäre Forschung an den oberen Gliedmaßen

  • Knöchel-Verstauchung, frühzeitige Behandlung durch Physiotherapeuten auf den Notfallstationen

  • geriatrische Patienten, für eine sichere Rückkehr nach Hause

  • Dialyse-Patienten und körperliche Aktivität

(Um meine persönlichen Fähigkeiten zu vervollständigen, schließe ich gerade ein Master in Management an der Universität Genf ab.)

BP: Herzlichen Dank und bravo an Dich Sarah und bravo auch an die Gesundheitsbehörden im Wallis, so innovativ zu sein, indem sie Dir diese richtungsweisenden Mandate vergeben.



Der medizinisch-therapeutische Sektor im Fokus


Rehabilitation Vorderes Kreuzband


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